×
+49 (0) 40 / 713 007-0
UROMED Kurt Drews KG
Meessen 7 / 11
D-22113 Oststeinbek
Kontaktdaten speichern
Selbst katheterisieren mit »SIMPLYCATH®«

Prostatakrebs
Vorsorge und frühzeitiges Erkennen sind entscheidend

Das Prostatakarzinom oder -krebs ist der zweithäufigste Tumor beim Mann nach dem 50. Lebensjahr. Entscheidend für eine Heilung ist die frühzeitige Erkennung.

Die Ursachen von Prostatakrebs sind bisher noch weitgehend unbekannt. Es gibt jedoch bestimmte Faktoren, die das Risiko einer Prostatakrebserkrankung erhöhen. Dazu gehören zum Beispiel das Alter und familiäre Veranlagungen. Außerdem spielen Umwelteinflüsse, zum Beispiel Ernährung, Lebens- und möglicherweise auch Arbeitsbedingungen eine Rolle.


Welche Symptome können auftreten?

Typische Symptome, die frühzeitig auf einen bösartigen Prostatatumor hinweisen, gibt es nicht. Im Frühstadium spürt man keine Symptome. Im fortgeschrittenen Stadium treten die gleichen Symptome auf, die auch bei der gutartigen Prostatahyperplasie vorhanden sind: Durch das Wachstum der Prostata wird die Harnröhre eingeengt, es kommt zu erschwertem Wasserlassen und abgeschwächtem Harnstrahl, später zur Bildung von Restharn und Harnverhalt. Weitere Symptome sind zum Beispiel Schmerzen in der Prostata, starke Schmerzen im unteren Rückenbereich, im Becken, in den Hüften oder Oberschenkeln, weniger starke Erektion oder Impotenz sowie verminderter Samenerguss. Außerdem entwickeln sich Knochenmetastasen, hauptsächlich im Lendenwirbelbereich.


Bestimmung des PSA-Wertes

Besteht bei Ihnen der Verdacht auf ein Prostatakarzinom wird Ihr Arzt zunächst die Prostata abtasten und den PSA-Wert bestimmen. Erhärtet sich die Vermutung, ist die Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) sinnvoll.

Die Bestimmung des Eiweißes PSA im Blutserum dient der Früherkennung von Prostatakrebs. Das prostataspezifische Antigen (PSA) wird von bestimmten Zellen der Vorsteherdrüse gebildet. Das Eiweiß befindet sich im dünnflüssigen, milchigen Prostatasekret, das beim Samenerguss dem Sperma beigemischt wird.

PSA ist auch im Blut nachweisbar, allerdings in einer geringeren Konzentration als in der Samenflüssigkeit. Wenn sich Krebszellen in der Prostata gebildet haben, ist der PSA-Wert oftmals erhöht. Daher wird der PSA-Bestimmung bei der Früherkennung sowie der Nachsorge von Prostatakrebs eine große Bedeutung zugeschrieben. Allerdings finden sich auch bei einer Prostataentzündung und bei der benignen Prostatahyperplasie erhöhte PSA-Werte. Deshalb müssen weitere Untersuchungen zur Sicherung der Diagnose Prostatakrebs erfolgen.

Prostatakarzinome gehen meist von Drüsenzellen aus und zählen deshalb zur Gruppe der sogenannten Adenokarzinome. Handelt es sich bei der Vergrößerung der Prostata um eine Krebserkrankung, ist die Behandlung in hohem Maße davon abhängig, welche biologischen Eigenschaften der diagnostizierte Tumor aufweist, ob er gutartig oder bösartig ist und ob bereits eine Metastasenbildung stattgefunden hat. Hinweise dazu bieten die entnommenen Gewebeproben.

Durch das Prostatakarzinom kommt es wie bei der gutartigen Vergrößerung der Prostata häufig zu einer Verengung der Harnröhre. Welche Folgen das für Ihre Blasenentleerung haben kann und welche Therapiemöglichkeiten empfehlenswert sind, lesen Sie auf der Seite zum Thema Benigne Prostatahyperplasie.


Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf www.uromed.de
» Karzinom von Blase und Prostata: Prävention und Therapie


« zurück zur Seite Erkrankungen von A-Z