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Selbst katheterisieren mit »SIMPLYCATH®«

»SIMPLYCATH®«
Einmal-Katheter und Systeme mit Beutel für höchste Ansprüche

Katheter werden heute hauptsächlich aus den Kunststoffen Latex, Silikon oder PVC (Polyvinylchlorid) hergestellt. Bei den eingesetzten Materialien wird nach Anwendungszweck und -dauer unterschieden. Bei den ISK-Produkten wird oftmals ein PVC-Katheter eingesetzt. Werden Dauerkatheter über 5 Tage eingesetzt, sollten Katheter aus Silikon verwendet werden.


Silikon-Katheter

  • sind körperverträglich (biokompatibel)
  • weisen eine Resistenz gegenüber Körperflüssigkeiten auf
  • sind besonders gleitfähig
  • sind geruchsneutral
  • haben eine geringe Inkrustationstendenz aufgrund ihrer glatten Oberfläche
  • sind für Langzeitkatheterismus geeignet (Liegezeit von 4-6 Wochen)
  • besitzen einen hohen Tragekomfort durch Form und Konsistenz
  • sind wirtschaftlich aufgrund langer Verweildauer

Bauart des Katheters

Indikation und individuelle Gegebenheiten bestimmen die Wahl des geeigneten Katheters. Neben der Entscheidung für ein bestimmtes Material ist auch die Wahl der Katheter-Vorlaufspitze von Bedeutung. Für den Einmalkatheterismus beim Mann kann wegen der Harnröhrenform die gebogene Katheterspitze (Tiemann) sinnvoll sein, allerdings ist damit auch immer ein höheres Verletzungsrisiko verbunden. Bei der Frau ist die Einführung eines Katheters mit gerader Spitze (Nelaton) aufgrund des relativ geraden Verlaufs der Harnröhre sehr gut möglich.

Kathetergrößen

Katheter werden in unterschiedlichen Größen/Stärken und Längen angeboten und sind durch einen speziellen Farbcode oder durch den Aufdruck der Größe gekennzeichnet. Die Maßeinheit für die Katheterstärke ist Charrière. Sie entspricht dem Umfang in mm. Die richtige Stärkenauswahl ist für den Katheterpatienten sehr wichtig. Ein Katheter sollte genügend Stabilität aufweisen und der Schleimhaut der Harnröhre nicht direkt aufliegen. Ein zu dicker Katheter, der die Harnröhre ausspannt, beeinträchtigt den Sekretabfluss aus der Harnröhre neben dem Katheter und fördert aufsteigende Infektionen entlang des rückgestauten Sekrets. Ein zu dünner Katheter ist nicht stabil und kann z.B. schon vor dem Beckenboden oder im Prostatabereich (Pars prostatica) abknicken. Außerdem ist hier die Gefahr, den falschen Weg zu nehmen, erheblich größer.