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Harninkontinenz -
unwillkürlicher Urinverlust durch gestörte Harnspeicherung

Der unwillkürliche, unkontrollierte Harnverlust wird als Harninkontinenz bezeichnet. Wer von Harninkontinenz betroffen ist, ist nicht mehr in der Lage, den Zeitpunkt des Wasserlassens selbst zu bestimmen.

Die Harninkontinenz ist ein verbreitetes Leiden. Laut aktueller Statistiken sind in Deutschland schätzungsweise etwa sechs bis acht Millionen Menschen von Harninkontinenz betroffen. Die Dunkelziffer ist hoch, denn oft wird das Leiden aus Schamgefühl verschwiegen. Da auch der seelische Leidensdruck hoch ist, sollten Sie als Betroffener mit Ihrem behandelnden Arzt die Ursache Ihrer Inkontinenz abklären und sich Therapieoptionen aufzeigen lassen. Der intermittierende Selbstkatheterismus (ISK), das heißt die eigenständige Entleerung der Blase mittels eines Katheters, bietet Ihnen heute alle Möglichkeiten, Ihre Blase überall, auch unterwegs, selbständig und unabhängig völlig diskret zu entleeren. Sie behalten durch den ISK die Kontrolle über Ihre Blase und damit Ihre Lebensqualität.


Wann spricht man von Inkontinenz?

Die Deutsche Kontinenzgesellschaft (GIH) definiert vier Schweregrade der Harninkontinenz:

  • sporadische Inkontinenz < 10 ml / Stunde
  • belastende Inkontinenz < 25 ml / Stunde
  • schwere Inkontinenz < 50 ml / Stunde
  • absolute Inkontinenz > 50 ml / Stunde

Außerdem unterscheidet die GIH folgende Formen der Inkontinenz:

Die verschiedenen Formen der Harninkontinenz sind auf den vorgenannten Seiten ausführlich erläutert.