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Selbst katheterisieren mit »SIMPLYCATH®«

Mit »SIMPLYCATH®« die Blasenkontrolle zurückgewinnen

Entwicklung der Blasenkontrolle

ungestört genießen

Der Erwerb der eigenständigen Kontrolle der Blasenfunktion ist für jedes Kind ein individueller Reifungsprozess. Ein Säugling uriniert kleine Harnmengen bis zu zwanzig Mal am Tag. Sobald bei ihm eine entsprechende Blasenfüllung erreicht ist, wird ein Reflex ausgelöst, der zur Blasenentleerung führt. Die Entleerung erfolgt unwillkürlich. Zwischen dem 1. und 2. Lebensjahr entwickelt sich bei den Kindern das Gefühl für Harndrang. Der Reifungsprozess innerhalb des Nervensystems ist dann soweit fortgeschritten, dass ein Kind die Körpersignale, dass seine Blase gefüllt ist, wahrnehmen kann. Die Häufigkeit der Blasenentleerung nimmt ab.

Frühestens Ende des 2. Lebensjahres, häufig jedoch erst im 3. Lebensjahr sind die Nervenbahnen so differenziert entwickelt, dass ein Kind seine Blasenschließmuskeln perfekt kontrollieren kann. Es spürt jetzt eine zunehmende Blasenfüllung. Mit Ende des 3. Lebensjahres oder auch etwas später sind die meisten Kinder in der Lage, bei Harndrang die Entleerung der Blase noch einige Zeit hinauszuzögern. Sie können auch willkürlich die Blase entleeren, wenn die Blase noch nicht voll gefüllt ist.

Das Kind lernt...

  • wann man zur Toilette geht
  • wie viel Zeit man vorab einkalkulieren muss, damit es noch rechtzeitig ist
  • wo man eine Toilette finden kann
  • und was man auf der Toilette machen muss

Dieser Lernprozess wird durch die Eltern oder andere Vorbilder, z.B. ältere Geschwister, gesteuert.

Der Reifungsprozess des Trockenwerdens kann nicht beschleunigt werden. Wird zu früh mit einer Sauberkeitserziehung begonnen, besteht die Gefahr, dass die Kinder überfordert werden. Dies kann ebenso wie Bestrafungen zu massiven Einnässproblemen führen.

Durch Erkrankungen und Verletzungen kann die Blasenkontrolle zeitweilig oder auch dauerhaft ausgeschaltet sein. Hier muss der Facharzt zusammen mit dem Betroffenen entscheiden, welche Möglichkeiten (Katheter, Ersatzblase, etc.) bestehen, die Entleerung der Blase zu gewährleisten.

Der intermittierende Selbstkatheterismus (ISK), zum Beispiel mit dem »SIMPLYCATH®« Einmal-Katheter, ermöglicht es Ihnen selbst zu entscheiden, wann Sie Ihre Blase entleeren wollen. Sie gewinnen so die Kontrolle über Ihre Blase zurück. Durch regelmäßiges Katheterisieren verhindern Sie unfreiwilligen Harnabgang. Durch das geringe Infektionsrisiko und das Verhindern des ungewollten Auslaufens von Urin, steigern Sie Ihre Lebensqualität. Sie bleiben unabhängig, selbständig, mobil und führen ein fast normales Leben.


Steuerung der Blasentätigkeit mit Oxybutynin

Bei neurogenen Blasenstörungen wird häufig Oxybutynin zur Steuerung der Blasentätigkeit eingesetzt, ein bewährtes Medikament, das den Blasenmuskel dauerhaft, aber nicht endgültig, ruhig stellt. In Tablettenform kann es allerdings unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Nebenwirkungen lassen sich auf ein Minimum verringern, wenn der Wirkstoff über einen Katheter direkt in die Harnblase eingespült wird.

Instillation von Oxybutynin über den Katheter in die Blase

So genannte Instillationssets oder Fertigspritzen können nach der Blasenentleerung direkt auf den »SIMPLYCATH®« Katheter aufgesetzt werden, auch von Betroffenen mit beeinträchtigter Feinmotorik.

Ob eine Instillation sinnvoll ist, entscheidet selbstverständlich der behandelnde Arzt.