Tipps

für die Nutzung und das Leben mit einem ISK

Können Kinder sich selbst katheterisieren? Wie geht der Jugendliche mit dem Problem Katheter um? Wie stellt sich ein bisher gesunder Erwachsener auf die neue Situation ein, mit einem Katheter leben zu müssen? Was ist mit meiner Beweglichkeit und Selbständigkeit? Wie steht es mit der Hygiene und der Hautpflege? Wie ernähre ich mich richtig? Welche Komplikationen können auftreten?

Für Menschen, die mit einem Katheter leben müssen, stellen sich viele Fragen. Auf den folgenden Seiten sind viele Tipps zusammengestellt, die das Leben mit einem ISK erleichtern können. 


Tipps für den ISK-Anwender

Beim Selbstkatheterisieren ist Ruhe und Zeit von großer Wichtigkeit. Hektik und Eile führen leicht zu Unkonzentriertheit und Fehlern, die zu schweren Komplikationen führen können. Es sollte grundsätzlich eine entspannte Haltung eingenommen werden.

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Ab wann können Kinder den ISK nutzen?

Der Umgang mit dem Einmal-Katheter-System für die Selbstkatheterisierung ist schon für kleine Kinder erlernbar. Im Allgemeinen können schon Sechsjährige ihre Blase mit Hilfe des ISK alleine entleeren.

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Der jugendliche ISK-Anwender

Freunde zu haben ist sehr wichtig, gerade im jugendlichen Alter. Gemeinsam die Freizeit zu genießen, Spaß zu haben und Geheimnisse auszutauschen, gehört zu den schönsten Dingen in diesem Alter. Die Nutzung des ISK schafft auch Jugendlichen mit Behinderungen diese Freiräume.

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Der erwachsene ISK-Anwender

Die Diagnose Inkontinenz und das kurzfristige oder dauerhafte Katheter anlegen müssen ist für den Erwachsenen ein meist alptraumhafter Gedanke. Der intermittierende Selbstkatheterismus ermöglicht es heute, ein fast normales Leben zu führen.

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Selbstständigkeit

Die einfache Handhabung von Einmal-Kathetersystemen für den Selbstkatheterismus ermöglicht Betroffenen, das tägliche Leben nahezu selbstständig und unabhängig zu bewältigen. Schon Sechsjährige können die Selbstkatheterisierung nach einem altersgerechten Training selbst durchführen.

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Beweglichkeit

Der heutige Entwicklungsstand von Einmalkathetersystemen bietet Menschen, die mit einem Katheter dauerhaft leben müssen, die Möglichkeit, ein fast normales Leben zu führen. Sie sind ein ideales Hilfsmittel und Begleiter für unterwegs. Der ISK lässt sich unauffällig in der Handtasche, Sporttasche oder im Rucksack unterbringen.

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Zuverlässigkeit und Sicherheit

Das größte Problem beim Katheterisieren ist das Infektionsrisiko. Über den Katheter können leicht Keime und Bakterien mit eingeschleust werden. Durch besonders entwickelte Vorlaufspitzen bei Einmal-Katheter-Systemen für den ISK ist das Risiko für Harnwegsinfektionen auf ein Minimum reduziert.

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Zeitplanung mit dem ISK

Wann und wie oft der ISK angewendet werden sollte, ist von verschiedenen Faktoren wie Trinkmenge und Füllungsvolumen der Blase abhängig. Der richtige Zeitpunkt für die Blasenentleerung ergibt sich im Laufe der Zeit aus der eigenen Erfahrung.

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Hygiene beim ISK

Jeder Blasenkatheterismus stellt einen Risikofaktor für Harnwegsinfektionen dar. Einmal-Kathetersysteme für den intermittierenden Selbstkatheterismus (ISK) sind grundsätzlich steril und hygienisch verpackt. Beim Katheterisieren sollten aber gewisse Hygieneregeln eingehalten werden.

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Hautschutz und Hautpflege

Hautpflege beginnt mit der richtigen Reinigung. Zu häufiges Waschen kann zur Austrocknung führen, unzureichende Pflege lässt dagegen eher ein feuchtwarmes und oftmals schlecht riechendes Milieu entstehen. Es ist wichtig, den Säure- und Fettschutzmantel der Haut zu erhalten, um eine Keimbesiedelung oder Austrocknung zu vermeiden.

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Vollwertiges Essen

Eine ausgewogene Ernährung ist gekennzeichnet durch eine abwechslungsreiche Auswahl, eine geeignete Kombination und eine angemessene Menge nährstoffreicher und energiearmer Lebensmittel. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt die ausgewogene Ernährung.

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Trinkverhalten bei Inkontinenz

Besonders bei Inkontinenzpatienten ist eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von ca. 1,5 - 2 Litern empfehlenswert. Damit werden Niere und Blase ausreichend durchgespült.

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Sexualität und ISK

Menschen mit Harninkontinenzproblemen haben oft Ängste und Befürchtungen, durch ihre Erkrankung nicht mehr am Sexualleben teilnehmen zu können. Mit dem ISK gibt es keine Einschränkungen der sexuellen Aktivitäten von Betroffenen.

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Komplikationen? Was ist zu tun?

Das Berühren der Katheterspitze erhöht das Infektionsrisiko. Harnwegsinfekte können die Folge sein. Außerdem kann unsachgemäßes Einführen des Katheters zu schwerwiegenden Verletzungen der Harnröhre führen.

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Harnwegsinfektionen

Ursache einer Harnwegsinfektion sind in der Regel Bakterien. Durch fehlende Hygiene können beispielsweise beim Katheterisieren besonders rasch Bakterien direkt in die Harnwege einwandern. Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen sowie häufiger Harndrang können die Folge sein.

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